5. Januar 2014

Das leidige Gründungsthema „Unternehmens- und Finanzplanung“

Gastbeitrag von Dirk Gostomski, Smart Cap GmbH, Witten

Gostomski

Umsatz- und Absatz plerstellen, Personal und Kosten planen, Investitionen kalkulieren Finanzierung optimieren und Bilanz an aufstellen – Finanzplanung ist für viele Gründer ein rotes Tuch. Dabei ist es gar nicht so schwer, auch für Nicht-Betriebswirte, das leidige Thema in den 

Griff zu bekommen, meint Dirk Gostomski. Der Finanzexperte mit vielen Jahren Erfahrung in der Gründung und Finanzierung von jungen Unternehmen.

Immer noch wird die Aufstellung einer durchdachten Finanzplanung als lästige Pflicht empfunden, um bei Fördermittelgebern, Banken oder Investoren Kapital zu bekommen. Doch ein erfolgreicher Unternehmer hat auch seine Finanzen im Griff. Schließlich dient eine solide Finanzplanung auch der Ermittlung des tatsächlichen Kapitalbedarfes, der laufenden Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und auch der Ermittlung der Rentabilität (= Wirtschaftlichkeit) seines eigenen Vorhabens.

Hat man einen Gründer von der Sinnhaftigkeit einer Finanzplanung überzeugt, gibt es prinzipiell 3 Möglichkeiten zum Ziel zu gelangen. Der Gang zum Unternehmens- oder Steuerberater ist die einfachste Möglichkeit, da man mit wenig eigener Arbeit einen vollständigen, fundierten Plan erhält. Allerdings ist dies auch die mit Abstand teuerste Variante, und Geld ist im Gründungsprozess häufig Mangelware. Außerdem ist man bei Änderungen oft abhängig von den Erstellern und die Zahlen müssen auch vor Investoren von den Gründern selbst erläutert werden können.

Die zweite Möglichkeit ist der Kauf einer speziellen Finanzplanungssoftware. Das Ergebnis hat i.d.R. ein professionelles Aussehen und ist bei richtiger Vorgehensweise auch Investoren- und Bankenkonform, aber der Einarbeitungsaufwand in die Software ist erheblich und zeitaufwendig. Auch diese Lösung ist nicht ganz billig und das geschlossene Softwaresystem erlaubt i.d.R. nur wenig Flexibilität, vieles bleibt eine „Black Box“.

Bleibt schließlich der 3. Weg mit Hilfe einer Excel-Vorlage. Diese sind häufig kostenlos oder zumindest relativ günstig, bieten maximale Flexibilität und die gesamte Planung ist im Idealfall stets transparent und nachvollziehbar. Die häufig nachgesagte Fehleranfälligkeit einer solchen Excel-Lösung lässt sich dabei weitgehend beseitigen, wenn man sich einer professionellen Vorlage bedient.

Damit wären wir bei „des Pudels Kern“. Kostenlose Vorlagen gibt es an vielen Stellen im Internet. Aber die Erfahrung von mehr als einem Jahrzehnt im Bereich der Excel-basierten Finanzplanung hat gezeigt, dass diese häufig nicht selbsterklärend sind und umfassende Anleitungen fehlen, die Dateien selten aktualisiert und weiterentwickelt werden, dass den Gründern kein Support geboten wird und dass die Vorlagen vielfach sogar fehlerhaft sind.

Aus seinem Beratungsalltag heraus und wohlwissend, das insbesondere Nicht-Betriebswirte unter den Gründern händeringend nach einer finanzierbaren, einfachen Lösung suchen, hat Dirk Gostomski das „Excel®-Finanzplan-Tool“ geschaffen.

Dabei handelt es sich um eine professionelle Excel-Vorlage mit der detaillierte und aussagefähige Voraus­schauen für die Liquiditätsrechnung, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Bilanz generiert werden und von den Gründern problemlos in ihren Businessplan eingefügt werden können. Anhand der Berechnungen sowie durch umfangreiche Zusatzübersichten und Auswertungen wie Kapitalbedarf, Finanzierung, Kennzahlen und zahlreiche Grafiken ist man darüber hinaus in der Lage, seine kurz- und mittelfristige Unternehmensentwicklung überzeugend darzulegen und so den Informationsanforderungen von Banken und Investoren gerecht zu werden. Dabei standen vor allem folgenden 3 Ziele von Anfang an im Vordergrund:

1.     Einfache Nutzbarkeit auch für Nicht-Betriebswirte
Die Excel-Vorlage enthält nicht nur zahlreiche Kommentare und ausführliche Eingabehinweise, sondern es existiert auch ein umfangreiches Handbuch mit betriebswirtschaftlichen Hintergründen sowie Tipps und Tricks zur effizienten Vorgehensweise. Ferner erleichtern zusätzliche HD-Video-Tutorials, die Schritt-für-Schritt die Vorgehensweise erläutern den Einstieg und die Umsetzung. Eine derartige multimediale Unterstützung von Gründern ist in diesem Bereich derzeit weitgehend einzigartig am Markt.

2.     Fehlerunanfälligkeit
Die Excel-Vorlage besitzt eine hohe Flexibilität, da beliebige Berechnungen und Erweiterungen oder Anpassungen problemlos ergänzt werden können. Trotzdem ist die Fehleranfälligkeit minimal. Dies wird durch den Einsatz zahlreicher intelligenter Kontrollfunktionen erzielt. Daneben werden durch geschickte Eingabeschränkungen Fehler vermieden, ohne den Nutzer zu einzuengen. Nicht zuletzt ist eine integrierte Planung bestehend aus den zusammenhängenden Elementen Gewinn- und Verlustrechnung, Liquiditätsrechnung und Bilanz ein weiterer Garant, dass keine Elemente vergessen werden, da ansonsten unweigerlich Fehlermeldungen auftauchen würden.

 3.     Gründerkonformes Preis-/Leistungsverhältnis
Dass ein solches Leistungspaket, insbesondere wenn auch noch Unterstützung und Weiterentwicklung geboten werden nicht ganz kostenlos angeboten werden kann, versteht sich von selbst. Aber mit einem Preis von unter 100 Euro kostet das Gesamtpaket weniger als 2 Beratungsstunden bei einem Steuerberater. Eine eigene Erstellung, sofern die Kompetenzen dafür im Gründungsteam vorhanden sind, bindet unnötig viel Zeit, die ansonsten für das eigentliche Kerngeschäft verwendet werden kann.
Hier sollte getreu nach dem Kosten/Nutzen Prinzip bei der Gründung nicht am falschen Ende gespart werden.

Weitere Informationen zum Autor und zum Excel®-Finanzplan-Tool finden Sie unter: http://www.financial-modelling-videos.de/excel-finanzplan-tool-pro

fimovi

Kontakt für Fragen oder Kommentare:   fimovi@fimovi.de
Leseempfehlung: Vortragsfolien „Erstellung einer integrierten Finanzplanung“
http://www.financial-modelling-videos.de/financial-modelling/financial-modelling-videos-auf-der-initiale-2013#more-750

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