28. Mai 2014

Einfach alles auf eine Karte setzen – Unternehmensnachfolge im Ruhrgebiet Philipp Schütte – von der Uni in den Chefsessel

GlamatronicAlles fing mit einer Masterarbeit an, die Philipp (eigentlich Dr. Philipp Schütte) im Jahr 2012 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Werkstofftechnik der Ruhr-Uni-Bochum betreute. Die praxisorientierte Arbeit sollte mit dem alteingesessenen Gladbecker Unternehmen GLAMAtronic durchgeführt werden. GLAMAtronic, spezialisiert auf Widerstand Schweißverfahren, insbesondere das KE-Schweißen (Kondensator Entladungsschweißen) sowie das Mittelfrequenzschweißen, stellt Schweißmaschinen für den industriellen Einsatz, vor­nehmlich in der Automobilindustrie her. 1992 vom Elektro-Ingenieur Hans-Josef Kniat und Maschinenbau-Ingenieur Reinhard Schwarz, gegründet beschäftigt das Unternehmen mittlerweile mehr als 50 Mitarbeiter und liefert vollautomatische Schweißanlagen in alle Welt.

„Eher zufällig erfuhr ich, dass das Unternehmen schon seit einiger Zeit einen geeigneten Nachfolger suchte“, erzählt Philipp. Eine echte Chance, denn bereits vor seinem Einstieg bei GLAMAtronic hatte Philipp ein Inge­nieurbüro gegründet und auch gemeinsam mit einem Studienkollegen die Idee einer Unternehmensgründung oder auch eine Unternehmensnachfolge in Erwägung gezogen. „Der Traum von der beruflichen Selbstständigkeit war eigentlich schon immer da und mit GLAMAtronic bot sich mir eine einmalige Chance. Das Unternehmen machte sofort einen super Eindruck auf mich. Besonders überzeugt hat mich, dass das Unternehmen Weltmarktführer in einem Nischenmarkt ist, nämlich der Herstellung von Kondensator Entladungs-Schweißmaschinen.“ berichtet Philipp weiter.

Um das Unternehmen besser kennen zu lernen, fing Philipp zunächst als Angestellter bei GLAMAtronic an. Philipp: „Mitarbeiter und Geschäftsführer hatten von Anfang an volles Vertrauen zu mir. Systematisch lernte ich alle Bereiche des Unternehmens kennen. Von der Produktion über den Vertrieb bis hin zum Einkauf. Diese Offenheit der Geschäftsleitung war es, die mich letztlich davon überzeugt hat, dass der Einstieg bei GLAMAtronic die richtige Entscheidung ist.“

Im Februar 2014 war es dann soweit. Philipp übernahm wesentliche Anteile von GLAMAtronic. Bei der Finan­zierung war ihm die Hausbank von GLAMAtronic behilflich. Der Kaufpreis für die Anteile wurde vom Steuer­berater sowie der Bank gegengecheckt. „Alles in Ordnung“, so die einhellige Meinung der Finanzierungs­experten. Die Finanzierung konnte unter anderem über ein ERP Gründerdarlehen gewährleistet werden.

Weitere Infos zu GLAMAtronic unter: www.glamatronic.de

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